Theaterfotografie

Festspiele Stockerau, "Einen Jux will er sich machen" von Johann Nestroy.

Probe in Maske und Kostüm am 29.7.2019


Das war ein besonderes Vergnügen, bei einer der Endproben als Fotograf dabei sein zu dürfen. Auch wenn noch nicht alles geklappt hat – auf den Fotos wird das nicht sichtbar. Ich war wieder mit dem Flaggschiff aus meinem Kamerapark vor Ort, der Nikon D850 mit dem lichtstarken 70-200mm Zoom. Auf den Autofokus ist selbst bei fast völliger Dunkelheit Verlass. Die Kameratechnik ist so perfekt, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: das Treffen des richtigen Augenblickes. Nachdem ich schon bei zwei früheren Proben dabei war, kenne ich mittlerweile das Stück so genau, dass ich auf die Wendungen in der Handlung gefasst bin und weiß, wo die bildmäßigen Schlüsselstellen der liegen. Dann heißt es nur noch: mitdenken und antizipieren und auf keinen Fall die Serienbildschaltung verwenden! Das mag bei der Sportfotografie unvermeidlich sein, wenn die Situationen schnell und unvorhersehbar wechseln; hier jedoch kennt man den Ablauf, weiß, was als nächstes kommt und kann darauf gefasst sein. Natürlich kann man Pech haben und den Moment doch verpassen, oder eine der DarstellerInnen hat genau jetzt die Augen geschlossen oder den Mund verzerrt. Nach meiner Erfahrung passiert das aber viel seltener, als man denken könnte. Und wenn man nachher auch nicht die ganze Handlung lückenlos dokumentiert im Kasten hat, so entschädigen die gelungenen Fotos einen für so manches entgangene Bild. Qualität vor Quantität ist auch auf diesem fotografischen Gebiet ein guter Vorsatz.


Hier ein paar meiner Lieblingsbilder zum Durchklicken.



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